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Brauiweiher (Weisslingen/Agasul) - von Bier und anderen trüben Gewässern
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| Sommerbäder Kt. Zürich
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| Der Brauiweiher Alle Leute von nah und fern haben unseren Weiher gern. Auch die Kinder gross und
klein wollen an dem Weiher sein. Wenn's auch viele Algen hat, ist's zum Schwimmen doch sauglatt. Wenn das Wasser noch so trübe, beissen Fische zur Genüge. Blütteln nicht erlaubt!
heisst hier die Regel, doch daran hält sich
nicht jeder Flegel. Und im tiefsten Winter dann dient der Teich als Schlittschuhbahn. Nach einem Gedicht der 1. Sekundarklasse
von U. Hürlimann, Schulhaus Berg, Weisslingen, 1989.(62) |

Sommerbilder vom Brauiweiher (vergrösserbar) |
Durch die leichte Muldenlage bleiben im Winter Nebelschwaden hängen und verdecken die Sonne. Darum ist der schnell zufrierende Brauiweiher gut zum Schlittschulaufen geeignet. |
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Schmale Liegewiese
am Weiherufer, grössere, aber abschüssige Wiese am gegenüberliegenden
Hang, Feuerstellen, keine weitere Infrastruktur |

| Keine Eintrittsgebühren |

| Restaurant Brauerei
neben dem Weiher |

| Grosses Fussballfeld
am Westende des Weihers |

| Im Naturschutzgebiet
müssen Hunde an der Leine gehalten werden |

| Naturbad, wer's mag |

| Die Strasse verläuft
direkt neben der Liegewiese |

| S3 nach Illnau (21
Min.), Bus Nr. 640 (Abfahrt .25)) bis Brauiweiher (19 Min., erste Haltestelle nach Agasul) |

| In Illnau Richtung
Weisslingen fahren |

| Anfahrt mit Velo wie oben, Steigung!! |
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| Wanderung in 70 Min.
via Sägerei (dem Holzgeruch folgen) - Hüenerbach (viel Schachtelhalm)
- Tätschfelsen (mit kleinem Wasserfall) nach Agasul. Dann 10 Min.
Richtung Weisslingen folgen, schon liegt der Brauiweiher in Ihrem Blickfeld. |

| Parkplätze am
Westende und beim Restaurant. |

| Anschrift des Restaurants:
Restaurant Brauerei, Illnauerstrasse, 8484 Weisslingen |

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Tel. Restaurant: 052 384 11 06 |
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Brauiweiher Weisslingen auf Karte/Satellitenbild anzeigen |
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Brauiweiher Teilen |
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"Wo liegt Agasul?" Immer wieder bringen Geographielehrer
damit ihre Schüler in Verlegenheit, die dabei an arabische Küstenstädtchen
am Roten Meer denken. Damit hat das kleine Zürcher Bauerndorf nicht
viel gemeinsam.
Die Entstehung des von Agasul in Richtung Weisslingen
liegenden Brauiweihers verdanken wir dem Durst unserer Vorfahren. Von 1885
bis 1903 bestand an der Strasse von Weisslingen nach Agasul-Illnau die
kleine Brauerei Wagner, an welche heute noch das 1891 eingerichtete Wirtshaus
«Brauerei» und der «Brauiweiher» erinnern. Aus
dem Weiher wurde das zur Kühlung nötige Eis gebrochen.
Bis Ende des 19. Jahrhunderts die ersten Brauereien Eismaschinen
in Betrieb nahmen, blieb der Kampf ums Eis eine ständige Herausforderung.
Die Walkeweiher in Winterthur z.B. waren dem «Haldengut» vorbehalten.
Sie wurden ständig vertieft und ausgedehnt, aber nicht immer konnten
die nahen Gewässer den Eisbedarf decken. Der milde Winter 1876/77
zwang gar dazu, das Eis vom Klöntalersee herbeizutransportieren.(80)
Gleich vorweg gesagt: Wegen dem Baden alleine würde
ich nicht unbedingt bis hierher fahren. Auf der schmalen Liegewiese liegt
Ihr Handtuch fast neben der Strasse. Es fehlen Toiletten und Duschen. Im
Naturschutzgebiet ist Freizeitnutzung eingeschränkt: Hunde müssen
an die Leine, Schwimmkörper sind verboten, ebenso das Baden in der
westlichen Weiherhälfte, die als Sperrfläche ausgezont ist.
Das Wasser ist etwas trübe, manchmal kitzelt beim
Rausschwimmen auch mal eine stachlige Alge am Bauch. Über die Wasserqualität
des Brauiweihers wurden keine Ergebnisse publik gemacht. "Weil hier bisher
keine Probleme aufgetaucht sind, dürfte die Wasserqualität gut
sein", meint der Tages-Anzeiger vom 18.6.97. Das Seelein ist dann auch
nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Weiher in Affoltern, der wegen
Problemen mit Altlasten in die Medien geraten ist.(13)(16)
Auch an einem Mittwochnachmittag bei 26°C bleibt
es hier aber recht leer und friedlich. Und die umliegende (Agrar-)Landschaft
ist sehr schön und lädt ein für Spaziergänge und Wanderungen.
Naturschutz prägt das Gebiet rund um den Weiher und
schränkt die Freizeitnutzung ein. Hunde müssen an die Leine,
Schwimmkörper sind verboten, ebenso das Schwimmen in der westlichen
Weiherhälfte, die als Sperrfläche ausgezont ist. Ob die Wiese
am Hang zum Naturschutzgebiet gehört, wird mir nicht recht klar. Obwohl
ein Schild warnt: "Besucher in ungenügender oder anstössiger
Kleidung machen sich strafbar. Pol VO Art. 47", sitzen hier im hohen Gras
zwei, drei nackte Hintern.
Ein geplantes Beachvolleyball-Feld konnte hier nicht gebaut
werden. Die Anlage mit 220 Tonnen kalkarmem Rheinsand aus Deutschland steht
jetzt auf dem Sportplatz Mettlen.(27)
© Schweizer Schwimmbad-Verzeichnis
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