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Strandbad an Seelein in reizvoller Voralpenlandschaft
Unbewachter Badebetrieb, keine Badeaufsicht
Am Seeufer montiertes Nichtschwimmerbassin aus Holz, NS-Bereich im See abgetrennt
Planschbecken Sprungbretter (1 Meter hoch) von Steg Spielplatz mit Spielgeräten. Kleine Rutsche, Schaukeln Zwei Pontonflosse |
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DEN GLETSCHERN UND ZWERGEN SEI DANK Die «grossartigste Moränenlandschaft der Schweiz» hat der Geologe Albert Heim die Hügel und Senken auf dem Hirzel genannt. Geologen, Glaziologen und Biologen erklären uns die Entstehung des Hüttnersee plausibel aus naturwissenschaftlicher Sicht. Der Sage nach stand hier aber einst ein Brunnen für die Pilger nach Einsiedeln, der von einem Zwerg in den See verwandelt wurde.
Etwas Geheimnisvolles geht aus von dem dunklen, fast schwarzen Gewässer, auf dem im Winter die Schlittschuhfahrer kurven. Das Gebiet steht unter Naturschutz (seit 1945 darf am See nicht gebaut werden, und Motorboote sind verboten) und es ist eines der letzten Brutgebiete des Braunkehlchens im Kanton.
Der Wanderweg um den See ist leider nicht durchgehend, ein Stück muss der Strasse gefolgt werden. Eine gut ausgeschilderte, ca. 4-stündige Wanderung führt vom Bahnhof Samstagern am Hüttnerseeli vorbei über den Rossberg nach Schindellegi.
Das Panorama am Hüttnerseeli darf man ohne Skrupel als einmalig bezeichnen. Die saftiggrüne Landschaft auf dem gletschergeformten Untergrund wird am Horizont überragt von der Ortschaft Hütten, die im 19. Jahrhundert ein beliebter Molkenkurort war. Der Luftkurort am Fusse des Gottschalkenbergs sei ärztlich empfohlen, hiess es um 1900 in den Prospekten, und man verfüge hier über vorzügliches Quellwasser.
Das Wasser des Sees gehört nicht zur Güteklasse «A», auch wenn darin gar Sandfelchen laichen. Steine und Planken sind von glitschigen Algen überzogen. Als Grund wird die Düngerausfuhr an den Hängen der Geländemulde aufgeführt. Dazu kommen die vielen Wasservögel, die mit ihren Ausscheidungen wesentlich zur Ausbreitung von Salmonellen beitragen. Der See wird seit 1983 «kuriert», indem von einer (das Landschaftsbild etwas störenden) Apparatur Luft in das 13 Meter tiefe Gewässer gepumpt wird.
Das Strandbad liegt an der nordöstlichen Ecke des Sees. Die Menükarte am Eingang reicht vom Toast bis zum Schnitzel paniert. Die Liegewiese hat mittlere Grösse, Stege und zwei grosse Pontonflosse bieten weiteren Platz zum Liegen. Unter den Bäumen stehen die Liegestühle von Feriengästen, Jugendliche aus der näheren Umgebung spielen Ball in dem Seewasser-Bassin.
Kuhglocken bimmeln im Hintergrund. Von Hütten her erinnert die Kirchglocke viertelstündlich daran, wie schnell die Zeit hier vergeht. Wer aber einen längeren Aufenthalt einlegen kann: In der Hängerten, in der «Bäsebeiz» der Familie Ziegler, ist «Schlafen im Stroh» möglich.
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