ThermalBaden - Thermalbad Baden

News

Zum Neubau des neuen Thermalbades

Das 45 Jahre alte Thermalbad Baden wurde 2012 geschlossen und wird zur Zeit neu gebaut.

Das Baugesuch für das neue Thermalbad wurde im Juli 2015 eingereicht, der Baustart (mehrfach verschoben) begann Anfang 2017 mit dem Abbruch bestehender Gebäude.
Die Neu-Eröffnung des Thermalbades von Mario Botta wird frühestens auf das zweite Halbjahr 2021 angesetzt (Stand Jan.19 – mehr Infos im Textteil unten auf der Seite).

Bad

Ausstattung und Angebot der geplanten, neuen Badelandschaft

  • Grosser Infinity*-Aussenpool
  • Fliessbecken, Wohlfühlbecken, Ruhebecken, Hot- und Cold-Pool
  • Intensiv-Solebad
  • Flussbad in der Limmat
  • Sauna-Landschaft, Dampfbäder, Behandlungsräume
  • Doppelstöckige Aussensauna
  • Liegeflächen in Textil- und textilfreiem Bereich

* Scheinbar kantenloses Becken mit «Unendlichkeitseffekt», das Wasser fliesst quasi ins Nichts ...

Zeiten

Das Thermalbad ist zur Zeit geschlossen.

Eintritt Preise

Bitte beachten Sie, dass Abonnements und Eintrittskarten des alten Bades nicht mehr wie bislang ersatzweise im Thermalbad Zurzach benutzt werden können.

Bad-Restaurant

Gastronomie

Ein Restaurant wird sich um die Bewirtung der Badegäste kümmern.

Bahn

Anfahrt mit ÖV

Zug bis Baden AG. Vom Bahnhof sind es gut 5 Gehminuten zum Thermalbad (ausgeschildert).
Es existiert auch eine Busverbindung ab SBB-Bahnhof Baden Ost: Bus Richtung Kraftwerk bis Haltestelle Thermalbaden.

Route

Anfahrt mit Auto

Autobahn A1, Ausfahrt Baden-Neuenhof, (von Basel her Ausfahrt Baden). Richtung Baden-Zentrum halten und braunen Schildern "ThermalBaden" folgen.

Parken

Parking

Das neue Thermalbad wird eine eigene Tiefgarage mit über 400 Parkplätzen erhalten.
Das bisherige Parkhaus wurde zurückgebaut.

Adresse

Adresse

ThermalBaden
Kurplatz 1, CH - 5400 Baden/AG, Schweiz

Bad Telefon Nr.

Tel. Hotline 056 269 50 66

www

projekt.thermalbaden.ch/aktuell/

@

f

Badi-Info auf

Das Thermalbaden im Schweizerischen Baden

Baden ist die älteste Bäderstadt der Schweiz mit 18 mineralienreichen Thermalquellen. Das Wasser versickert in weit entfernten Regionen (Quellen nennen etwa das Titlisgebiet), und wandert durch über 1000 Meter tiefe Zonen. An der tiefsten Stelle der Juraklus, wo die Limmat den Muschelkalk anschneidet, gelangt das Wasser nach 8 bis 10 Jahren mit 47°C an die Oberfläche.
Im Thermalbad wird es auf 36°C abgekühlt (das meiste Wasser fliesst heute zwar ungenutzt in die Limmat). Mit 46 Gramm Mineralien pro Liter hat Baden das mineralreichste Thermalwasser der Schweiz, vergleichbare Quellen gibt es in Europa nur noch in Ungarn. Die gelösten Mineralien – vor allem Natrium, Kalzium und Sulfat – und Spurenelemente sind von besonderer Bedeutung für den Heilungseffekt. Positive Wirkungen sind für den ganzen Organismus nachgewiesen, und im Speziellen auf das vegetative Nervensystem. Die Wärmewirkung und der hohe Gehalt an Mineralien führen zu einer Durchblutungsverbesserung und verstärkem Abtransport schädlicher Stoffwechselprodukte. Das Wasser eignet sich auch bei bestimmten physikalisch-therapeutischen Anwendungen (Heilgymnastik). Unter den Heilwirkungen des Badener Thermalwassers finden sich: Rheumatische Erkrankungen, Arthrosen, Bandscheibenschäden, Nachbehandlungen nach bestimmten Operationen und stoffwechselbedingte Störungen. Empfohlen wird die Durchführung einer Badekur mit 5-20 Badeanwendungen im Abstand von ein oder zwei Tagen.

Die Entdeckung der warmen Quellen geht auf Zeiten vor Christi Geburt zurück. Die Römer bauten den Ort mit den Thermen zu einem grossen Badezentrum mit dem vielsagenden Namen «Acquae Helveticae» (Wasser oder Quellen Helvetiens) aus. Im Mittelalter kam die Badekultur zu neuer Blüte, und Baden war über Jahrhunderte das "Modebad" in Europa. Bedeutende Persönlichkeiten verbrachten im Badener Bäderquartier ihren Kuraufenthalt. Badegasthöfe und Badegasthäuser – später mehrere HotelsHotel Römerbad Baden – buhlten um die Gunst der Gäste. Die Badekultur entwickelte sich weg von den Gemeinschaftsthermen hin zu Einzelbädern.
Um 1900 war das Stadtviertel im Limmatknie dicht bebaut. Im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Baden ein Global Player unter den Kurorten, Gäste kamen aus Russland und aus Übersee. Mitte der 1960er-Jahre erbaute Otto Glauser das öffentliche «Thermalbad Baden»Bäder-Quartier von Baden - alte Fotos auf dem topografischen Niveau der Thermalquellen. Es folgte der Neubau des Hotels Staadhof (1967–1969).
Beides konnte den Niedergang des Bäderquartiers nicht mehr aufhalten – der klassische Kurgast blieb weg. Nacheinander schlossen die traditionsreichen Hotels Römerbad, BärenBäderhotels Bären / Ochsen Baden, Ochsen, Staadhof und 2002 auch das Hotel Verenahof.

Aufspringend auf den Wellness-Boom möchte die grosse Bäderstadt wieder neu aufleben. Mit einem umfassenden Konzept soll ein neues Thermalbad, ein Hotel der oberen Preisklasse, ein medizinisches Zentrum sowie ein öffentlicher Park realisiert werden. Mario Botta hat das Studienauftragsverfahren für die neue Therme gewonnen. Das neue Bad ist eng verbunden mit dem Wirken der gemeinnützigen «Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden». Die Stiftung betreibt mehrere Rehabilitationskliniken und setzt sich ein für die Förderung der Kurorte Bad Zurzach und Baden (CH).
Das Konzept des Tessiner Stararchitekten Botta ist nicht unumstritten. Sein Entwurf platziert in dem historisch gewachsenen Bäderquartier einen rund 150 Meter langen Bau mit einem 130 Meter langen Flachdach-Gebäudetrakt. Die IG «schöner baden» kämpft mit einer Petition dafür, dass das Projekt und der Gestaltungsplan überarbeitet werden. Die Neubauten hätten sich gut in die bauliche und landschaftliche Umgebung einzufügen.
Nach 9-jähriger Planung wurde Mitte Juli 2015 das Baugesuch für das neue Thermalbad mit dem angrenzenden Ärzte- und Wohnhaus eingereicht. Der Investitionsrahmen wird mit 160 Mio. CHF veranschlagt. Die Betreiber hoffen auf ca. 430'000 Besucher pro Jahr. 47
Im März 2016 stimmte der Einwohnerrat den knapp 6 Mio. Franken umfassenden Krediten für die Neugestaltung des Bäderquartiers zu. Die Bauarbeiten begannen Anfang 2017 mit dem Abriss des Hotels Römerbad. Die Bauherrin Verenahof AG und die für die Realisierung des neuen Thermalbades und des Wohn- und Ärztehauses ausgewählte HRS Real Estate AG haben sich in den Vertragsdetails geeinigt, die Arbeiten für das Thermalbad und das Wohn- und Ärztehaus wurden im März 2018 begonnen. Der Spatenstich für das neue Thermalbad war Mitte April 2018. Die Bauzeit sollte ca. 2.5 Jahre dauern, wegen Verzögerungen wurde die Eröffnung des neuen Thermalbads aber bereits auf das zweite Halbjahr 2021 verschoben (Stand Jan.19).

Es wird dauern, bis das neue Bad steht. Es bleiben die beliebten öffentlich zugänglichen Einrichtungen wie die «Thermalbank»Thermalbank in Baden — ein Fussbad direkt am Limmatufer — sowie das Trinkbrünneli und das Ellenbogenbad.

Aber auch die Hotels der Bäderstadt bieten Thermalbad- und Wellness-Erleben:

• Im «Limmathof» steht das 75 m2 grosse Thermalbad des Hotels auch externen Gästen offen. Dampfbad, Sauna, Aromagrotte und Kälteraum ergänzen das Spa. » limmathof.ch/wellness/novum-spa/

• Das Atrium-Hotel «Blume» ist ein historisches Bäderhotel mit eigener Thermalquelle und Spa (Finnische Sauna / Biosauna, Dampfbad). Bad- und Wellnesszone sind öffentlich (Reservation erforderlich) » blume-baden.ch/de/blume-spa.

Die Hotels und die öffentlichen Angebote sind in der Karte eingetragen.

Thermalbad Baden Botta
Modell des Thermalbades Mario Botta Modell Thermalbad Baden Thermal-Bad von Baden Schweiz
Mario Botta Thermalbad Baden Gastronomie Thermalbad Baden
Thermalbad Baden, Kanton Aargau Thermalbad Baden Wellness
Visualisierungen des neuen Thermalbades — die Bilder sind vergrösserbar


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Bisherige Erfahrungsberichte, Bewertungen, Kommentare:

5.5.19: Es ist wirklich entsetzllch, dass ein Thermalbad, das so gut funktionierte, so lang ausser Betrieb bleibt. Cristina Quintas

9.2.17: Es ist ein Skandal, dass das alte schöne Bad seit 2012 geschlossen ist. Seit 5 Jahren schon hätte es unzähligen Menschen weiterhin Freude und Genuss bereiten können. Schade um die verschwendeten Ressourcen! S. Kappeler

+++++ 19.1.15: Sehr gemütliches Bad, hoffe sehr dass es nicht verändert wird. Guido Mürner

++++- 18.7.11: Ich bin mit dem "alten" Bad voll und ganz zufrieden. Ich besuche das Bad aus medizinischen Gründen und neben dem Thermalwasser ist die Uebersichtlichkeit und RELATIVE RUHE für mich extrem wichtig. Auch ich befürche, dass mit einem neuen "grossen Wurf" eher Verschlimmbesserungen erzielt werden, und mit einem Riesenbad Ruhe und Erholungseffekt für Genesende nicht mehr gewährleistet ist. Eva Panser

19.6.10: Es wäre schade, wenn die Umbaukosten dem Bad mehr schaden als nützen. Eine Gefahr, die bei Stararchitekten oft besteht. E. Uster

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