Thermalbad «Fortyseven», Baden

Bad

Die Therme

  • Grosser Infinity-Aussenpool
  • Fliessbecken, Wohlfühlbecken, Ruhebecken, Hot- und Cold-Pool
  • Intensiv-Solebad
  • Schwimmbecken (mit Netzwasser)
  • Flussbad in der Limmat
  • Terrasse
Sauna

Die Saunen

  • Textil-Bereich
  • 2 Saunen
  • Bio-Saunarium
  • 2 Dampfbäder
  • Schneeraum
  • Textilfrei
  • Sauna
  • Bio-Saunarium
  • Dampfbad
  • Damen ♀
  • Sauna
  • Bio-Saunarium
  • Dampfbad

Die Fortyseven Saunazone ist dreigeteilt. Alle Saunen sind im Eintrittspreis inbegriffen.

SPA

Spa & Beauty

  • Angebot an Massagen, Wellness- und Kosmetik-Treatments
  • Kurse, z.B. zum Thema «Achtsamkeit»
CoV

Covid-19

In Hallenbädern, Aquaparks, Thermen und Fitnessanlagen gilt seit dem 13. September 2021 eine Zertifikatspflicht für über 16-Jährige: Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Getestete. Mit dem Zertifikat muss ein amtlicher Ausweis vorgezeigt werden.
In vielen Anlagen bleiben Hygiene- und Abstandsregeln wie auch die Maskenpflicht Bestandteil des Schutzkonzeptes. Bitte erkundigen Sie sich vor Ort.

Zeiten

Öffnungszeiten

Montag-Samstag Sonntag
+Feiertag*
Bad/Sauna/Kosmos 08:00 – 22:00 08:00 – 20:30
Restaurant 08:00 – 21:30 08:00 – 20:00
Montag-Freitag Sa & So
+Feiertag*
Spa 10:00 – 21:00 10:00 – 18:00

* Als Feiertage gelten: 24./25./26.12., 31.12., 01./02.01.

Das Thermalbad Fortyseven wurde am 21. November 2021 eröffnet.

Eintritt

Eintrittspreise, Stand Okt. 2021

Tarife für: Werktags Sa & So
+Feiertag
Erwach­sene 3 Stunden* CHF 39.00 CHF 45.00
Tages-Eintritt CHF 59.00 CHF 65.00
Morgen-Eintritt CHF 32.00 n.a.
Mittag-Eintritt CHF 39.00 n.a.
Kinder 3 bis 15 Jahre 3 Stunden* CHF 25.00 CHF 30.00
Tages-Eintrtt CHF 37.00 CHF 42.00

* Jede weitere Stunde: CHF 10.00 (Kinder und Jugendliche CHF 6.00)

Der Eintritt beinhaltet den Zugang zu Bad, Sauna und «Kosmos». Es gibt keine Tickets für Einzelbereiche. Die Eintritte sind online erhältlich.

Kein Zutritt für Kinder unter 3 Jahren. Zugang zur Textilsauna ist in Begleitung von Erwachsenen ab 12 Jahren möglich. Die textilfreie Sauna ist ab 18 Jahren zugänglich.

Restaurant

Gastronomie

Das Fortyseven Restaurant, eine Bar und ein Bistro kümmern sich um die Bewirtung der Bade- und Wellnessgäste.

Bahn

Anfahrt mit ÖV

Mit dem Zug bis Baden AG, Vom Bahnhof sind es knapp 10 Gehminuten zum Thermalbad (ausgeschildert).
Es existieren auch Busverbindungen: Bus-Linie 3 ab Baden Bahnhof West bis Haltestelle Grosse Bäder (direkt), resp. Bus-Linien 2 und 5 ab Bahnhof West bis Haltestelle Freihof (und 5 Minuten Fussweg).

Route

Anfahrt mit Auto

Autobahn A1, Ausfahrt Baden-Neuenhof, (von Basel her Ausfahrt Baden). Richtung Baden-Zentrum halten und den Schildern folgen.

Parken

Parking

Das neue Thermalbad verfügt über eine eigene Tiefgarage (Parkhaus Bäder) mit über 400 Parkplätzen.

Adresse

Adresse

ThermalBaden AG
Grosse Bäder 1, CH - 5400 Baden/AG, Schweiz

Bad Telefon Nr.

Tel. +41 56 269 18 47

www
@

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Badi-Info

Thermalbaden im Schweizerischen Baden

Baden ist die älteste Bäderstadt der Schweiz mit 18 mineralienreichen Thermalquellen. Das Wasser versickert in weit entfernten Regionen (Quellen nennen etwa das Titlisgebiet), und wandert durch über 1000 Meter tiefe Zonen. An der tiefsten Stelle der Juraklus, wo die Limmat den Muschelkalk anschneidet, gelangt das Wasser nach 8 bis 10 Jahren mit 47°C an die Oberfläche.
Mit 46 Gramm Mineralien pro Liter hat Baden das mineralreichste Thermalwasser der Schweiz, vergleichbare Quellen gibt es in Europa nur noch in Ungarn. Die gelösten Mineralien – vor allem Natrium, Kalzium und Sulfat – und Spurenelemente sind von besonderer Bedeutung für den Heilungseffekt. Positive Wirkungen sind für den ganzen Organismus nachgewiesen, und im Speziellen auf das vegetative Nervensystem. Die Wärmewirkung und der hohe Gehalt an Mineralien führen zu einer Durchblutungsverbesserung und verstärkem Abtransport schädlicher Stoffwechselprodukte. Das Wasser eignet sich auch bei bestimmten physikalisch-therapeutischen Anwendungen (Heilgymnastik). Unter den Heilwirkungen des Badener Thermalwassers finden sich: Rheumatische Erkrankungen, Arthrosen, Bandscheibenschäden, Nachbehandlungen nach bestimmten Operationen und stoffwechselbedingte Störungen. Empfohlen wird die Durchführung einer Badekur mit 5-20 Badeanwendungen im Abstand von ein oder zwei Tagen.

Die Entdeckung der warmen Quellen geht auf Zeiten vor Christi Geburt zurück. Die Römer bauten den Ort mit den Thermen zu einem grossen Badezentrum mit dem vielsagenden Namen «Acquae Helveticae» (Wasser oder Quellen Helvetiens) aus. Im Mittelalter kam die Badekultur zu neuer Blüte, und Baden war über Jahrhunderte das "Modebad" in Europa. Bedeutende Persönlichkeiten verbrachten im Badener Bäderquartier ihren Kuraufenthalt. Badegasthöfe und Badegasthäuser – später mehrere HotelsHotel Römerbad Baden – buhlten um die Gunst der Gäste. Die Badekultur entwickelte sich weg von den Gemeinschaftsthermen hin zu Einzelbädern.
Um 1900 war das Stadtviertel im Limmatknie dicht bebaut. Im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Baden ein Global Player unter den Kurorten, Gäste kamen aus Russland und aus Übersee. Mitte der 1960er-Jahre erbaute Otto Glauser das öffentliche «Thermalbad Baden»Bäder-Quartier von Baden - alte Fotos auf dem topografischen Niveau der Thermalquellen. Es folgte der Neubau des Hotels Staadhof (1967–1969).
Beides konnte den Niedergang des Bäderquartiers nicht mehr aufhalten – der klassische Kurgast blieb weg. Nacheinander schlossen die traditionsreichen Hotels Römerbad, BärenBäderhotels Bären / Ochsen Baden, Ochsen, Staadhof und 2002 auch das Hotel Verenahof.

Aufspringend auf den Wellness-Boom möchte die grosse Bäderstadt wieder neu aufleben. Mit einem umfassenden Konzept soll ein neues Thermalbad, ein Hotel der oberen Preisklasse, ein medizinisches Zentrum sowie ein öffentlicher Park realisiert werden. Mario Botta hat das Studienauftragsverfahren für die neue Therme gewonnen. Das neue Bad ist eng verbunden mit dem Wirken der gemeinnützigen «Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden». Die Stiftung betreibt mehrere Rehabilitationskliniken und setzt sich ein für die Förderung der Kurorte Bad Zurzach und Baden (CH).
Das Konzept des Tessiner Stararchitekten Botta ist nicht unumstritten. Sein Entwurf platziert in dem historisch gewachsenen Bäderquartier einen rund 150 Meter langen Bau mit einem 130 Meter langen Flachdach-Gebäudetrakt. Die IG «schöner baden» kämpft mit einer Petition dafür, dass das Projekt und der Gestaltungsplan überarbeitet werden. Die Neubauten hätten sich gut in die bauliche und landschaftliche Umgebung einzufügen.
Nach 9-jähriger Planung wurde Mitte Juli 2015 das Baugesuch für das neue Thermalbad mit dem angrenzenden Ärzte- und Wohnhaus eingereicht. Der Investitionsrahmen wird mit 160 Mio. CHF veranschlagt. Die Betreiber hoffen auf ca. 430'000 Besucher pro Jahr. 47
Im März 2016 stimmte der Einwohnerrat den knapp 6 Mio. Franken umfassenden Krediten für die Neugestaltung des Bäderquartiers zu. Die Bauarbeiten begannen Anfang 2017 mit dem Abriss des Hotels Römerbad. Die Bauherrin Verenahof AG und die für die Realisierung des neuen Thermalbades und des Wohn- und Ärztehauses ausgewählte HRS Real Estate AG haben sich in den Vertragsdetails geeinigt, die Arbeiten für das Thermalbad und das Wohn- und Ärztehaus wurden im März 2018 begonnen. Der Spatenstich für das neue Thermalbad war Mitte April 2018.
Die Bauzeit sollte ursprünglich ca. 2.5 Jahre dauern, wegen Verzögerungen wurde die Eröffnung des neuen Thermalbades auf den 21. November 2021 verschoben.

Inspiriert von den 47 Grad warmen Badener Thermalwasser heisst das neue Bad «FORTYSEVEN».
Es werden über 400'000 Liter Thermalwasser pro Tag genutzt, davon der grösste Teil für die Heizung der Therme, der Residenz47, und dem Verenahofgeviert. Für die Nutzung als Badewasser werden Arsen, Orthophosphate oder Schwefelwasserstoffe entfernt.

2017 wurde der Bäderverein Baden gegründet mit dem Ziel, das Kulturerbe der Thermen in Baden und Ennetbaden zeitgemäss zu vermitteln. Ende 2018 wurde dem Verein vom Bundesamt für Kultur 200'000 Franken zugesprochen, Im Herbst 2019 kamen dazu 750'000 Franken aus dem Swisslos-Fonds. Damit werden die Projekte «Bäderkultur» und «Quellwelten» finanziert. Die Details dazu finden Sie auf › baederverein.ch

Auch nach der Eröffnung der neuen Therme bleiben die beliebten öffentlich zugänglichen Einrichtungen wie die «Thermalbank»Thermalbank in Baden — ein Fussbad direkt am Limmatufer — sowie das Trinkbrünneli und das Ellenbogenbad. Anfang November 2021 wurden auch die «Heissen Brunnen» – kleinere Gratis-Thermalbecken am Ufer der Limmat – in Baden und Ennetbaden eingeweiht. Die Heissen Brunnen werden mit reinem Thermalwasser direkt von der Limmatquelle und der Schwanenquelle gespeist.

Aber auch die Hotels der Bäderstadt bieten Thermalbad- und Wellness-Erleben:

• Im «Limmathof» steht das 75 m2 grosse Thermalbad des Hotels auch externen Gästen offen. Dampfbad, Sauna, Aromagrotte und Kälteraum ergänzen das Spa › limmathof.ch/wellness/novum-spa

• Das Atrium-Hotel «Blume» ist ein historisches Bäderhotel mit eigener Thermalquelle und Spa (Finnische Sauna / Biosauna, Dampfbad). Bad- und Wellnesszone sind öffentlich (Reservation erforderlich) › blume-baden.ch/de/blume-spa.

Die Hotels und die öffentlichen Angebote sind in der Google-Map eingetragen.

Wellness Therme Fortyseven Baden
Thermalbad Baden Botta
Thermal-Bad von Baden Schweiz Mario Botta Thermalbad Baden Gastronomie Thermalbad Baden
Thermalbad Baden, Kanton Aargau Thermalbad Baden Wellness
Aussenpool Thermalbad Baden Modell des Thermal­bades Mario Botta Modell Thermalbad Baden
Fotos und Visualisierungen der Wellness-Therme Fortyseven — die Bilder sind vergrösserbar


Thermalbad-Stadt Baden auf grösserer Karte anzeigen

Bisherige Erfahrungsberichte, Bewertungen, Kommentare:

5.5.19: Es ist wirklich entsetzllch, dass ein Thermalbad, das so gut funktionierte, so lang ausser Betrieb bleibt. Cristina Quintas

9.2.17: Es ist ein Skandal, dass das alte schöne Bad seit 2012 geschlossen ist. Seit 5 Jahren schon hätte es unzähligen Menschen weiterhin Freude und Genuss bereiten können. Schade um die verschwendeten Ressourcen! S. Kappeler

+++++ 19.1.15: Sehr gemütliches Bad, hoffe sehr dass es nicht verändert wird. Guido Mürner

++++- 18.7.11: Ich bin mit dem "alten" Bad voll und ganz zufrieden. Ich besuche das Bad aus medizinischen Gründen und neben dem Thermalwasser ist die Uebersichtlichkeit und RELATIVE RUHE für mich extrem wichtig. Auch ich befürche, dass mit einem neuen "grossen Wurf" eher Verschlimmbesserungen erzielt werden, und mit einem Riesenbad Ruhe und Erholungseffekt für Genesende nicht mehr gewährleistet ist. Eva Panser

19.6.10: Es wäre schade, wenn die Umbaukosten dem Bad mehr schaden als nützen. Eine Gefahr, die bei Stararchitekten oft besteht. E. Uster

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