Au-Höngg (Werdinsel) - Schwimmen im Kanal

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Zuerich_Bad_Au-Hoengg
Au Höngg, Zürich Werdinsel Au Hoengg

Ob im Kanal oder im grossen Planschbecken - gross und klein freuen sich am kühlen Nass...

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Das Uferbord für Sonnenhungrige: Südlage wie der Höngger Rebberg.

Reiher Werdinsel

Beim Stauwehr neben dem Höngger Bad steht er: der Grau- oder Fischreiher. Hier werden auch Gummiboote zu Wasser gelassen. Damit lässt es sich gut bis nach Dietikon treiben, dann geht's mit Zug und Bus 80 zurück, und die Fahrt beginnt von vorne.

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Die Bilder des Bades Au-Höngg sind vergrösserbar. Bilder vom Freibad Au-Höngg aus den 1970ern finden Sie unter Nostalgie...


Flussbad Au-Höngg, Werdinsel auf grösserer Kartenansicht

Freibad

Flussbad auf einer Insel (Werdinsel) zwischen Limmat und Kanal
Grosser Planschbereich mit Wasserfall für Kleinkinder (chloriertes Badewasser)
Spielgeräte
Separate Fussballwiese
Garderoben und Toiletten

Extras

FKK auf dem unteren Teil der Werdinsel, siehe Text

Bad Öffnungszeiten

Öffnungszeiten: Das Areal ist durchgehend öffentlich zugänglich. Die Garderobengebäude sind bei schönem Wetter während der offiziellen Badesaison geöffnet.

Offizielle Öffnungszeiten der Badeanlage:
09.00 - 11.00 bei jeder Witterung
11.00 - 20.00 je nach Witterung längere oder kürzere Öffnungzeiten.
Bei schlechter Witterung wird das Bad geschlossen.

Bade-Saison: 12. Mai bis 10. Sept. 2012.

Preise

Gratisbad

Wasser-Temperatur

Wassertemperatur der Limmat:
Quelle: BAFU, Station Limmat - Baden.

Bad-Restaurant

Gartenbeiz mit Terrasse; bei schönem Wetter auch ausserhalb der Saison geöffnet. Bestuhlung unter schattenspendenden Platanen.

Spiel und Sport

Separate Fussballwiese

Baden mit Hund

Hunde sind auf dem eigentlichen Badareal nicht erlaubt. Nebenan auf der Werdinsel steht einem Vierbeinerschwimmen nichts entgegen.

Bad Bewertung

Insellage zwischen Fluss und Kanal, Blick ins Grüne und auf den Höngger Rebberg, Schwimmen in der Strömung

Bad-Bewertung

An schönen Tagen viel Betrieb, "Transit" von Passanten und Spaziergängern

Anfahrt mit Tram

Anfahrt mit ÖV: Tram 17 bis Tüffenwies, 300m zu Fuss über das Wehr. Oder Bus 80/89/323 bis Station Winzerhalde.

Anfahrt mit Velo

Für Velofahrer ist kein spezieller Anfahrtsweg zu empfehlen (auf dem Limmatuferweg nur geduldet).
Bei wenig Betrieb können Sie das Velo direkt auf den Liegewiesen parken. Aber: Fahrverbot auf dem Areal beachten!

Wanderweg

Tipp zum Spazieren: Dem Limmatufer flussabwärts folgen bis Frankental (Endstation Tram Nr. 13) oder bis zum Kloster Fahr (streckenweise aber entlang Autobahn).

Parkplatz

Für Badegäste wurde ein Parkraum "Hardhof" ausgeschildert. Auf der Werdinsel selber gibt es keine Parkplätze. Generell bestehen wenig Parkierungsmöglichkeiten in der Umgebung.

Adresse

Adresse:
Badeplatz Au-Höngg
Werdinsel
8049 Zürich

Telefonnummer

Tel. Badi 044 3417193

Map

Bad Au-Höngg/Werdinsel auf Karte/Satellitenbild anzeigen

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Flussbad Au-Höngg & Werdinsel Teilen

Ursprünglich war die Limmat in diesem Gebiet ein stark mäandrierender Fluss in einer sumpfigen Auenlandschaft. 1896 wurde für ein Flusskraftwerk am Höngger Hangfuss ein Kanal gegraben. So wurde die Werdinsel abgenabelt.
Das Inseli wurde in den letzten Jahrzehnten x-mal umgestaltet. Sie erlebte einen krassen Wandel von der industriellen zur heutigen Freizeitnutzung.
Obwohl ein halbzerfallenes Fabrikgebäude und ein Berg Schrottautos die Insel nicht gerade verschönerten, war sie immer auch ein beliebter Badeplatz. 1984 wurde Au-Höngg in den Zeitungen mit Worten bedacht wie: sympathisches Idyll an der Limmat oder letztes Paradies.(40) Gerade die unkomplizierte Einfachheit machte das Flussbad zum Favoriten, wo sich täglich bis zu 2'500 Besucher tummelten (bei nur gerade zwei Toiletten mit Wassereimer-Spülung).
Genug der Schwärmereien von der Guten Alten Zeit! Die nostalgischen Holzgebäude aus dem Jahre 1947 sind abgerissen, und mit dem Verlegen eines Regenwasserkanals waren umfangreiche Planierungen verbunden. Heute ist der Platz sauber und adrett, aber weiterhin beliebt bei Alt und Jung. Bei Tag und Nacht, Sommer und Winter, finden die Städter den Weg hierher, geniessen den Blick auf den Fluss und den Aufenthalt in einer der schönsten Naturoase auf Stadtgebiet.

Da das renovierte Flusskraftwerk viel Wasser benötigt, ist das Treibenlassen in der Limmat nur noch bei hohem Wasserstand möglich. Aber das Schwimmen im Kanal hat auch seinen Reiz. Obwohl die Strecke bis zum Ausstieg nur kurz ist, verstehen wir danach die Stadtberner besser, die sich im Sommer zu Hunderten die Aare runtertreiben lassen.
Unterschätzen Sie die Strömung aber nicht. Machen Sie sich früh genug zurück ans Ufer!

Auf dem unteren Teil der Insel sah man vor über 30 Jahren die ersten nackten Zürcherhintern. Illegal natürlich, denn 1983 hat der Stadtrat auf entsprechende Klagen hin das Nacktbaden verboten. Heute gilt der schöne Uferstreifen offiziell als Nacktbadebereich. Die nördliche Spitze ist seit einigen Jahren auch beliebter Treffpunkt der Homosexuellen.
Ärger und Konflikte sind bei dem Besucheransturm auf's «Inseli» nicht ausgeblieben. Die Gebots- und Verbotsschilder auf der Werdinsel wurden jährlich zahlreicher und grösser. Auch die Mülleimer sind mittlerweile mit Ketten gesichtert worden. Und unübersehbare Plakate warben mit markigen Sprüchen um Toleranz und - wohl noch nötiger - Rücksichtnahme. Ein Beispiel: "Auf der Werdinsel gibt es keinen öffentlichen Verkehr".
Ist wohl wahr, jedenfalls fährt hier weder Bus noch Tram...

Bewertungen, Kommentare, Meinungen:

+++-- 3.10.11: Zum Glück ist die Badeanlage auch ausserhalb der Saison geöffnet. So lässt sich der Kanal doch noch für einen Schwumm nutzen...

++++- 5.7.10: Den Badi-Kiosk finde ich architektonisch leider keine Augenweide. Ist wohl in der Art «Modern Urban Living», bin da aber kein Experte.
Unter den Platanen sitzt man aber ganz schön, und das Angebot des Restaurants scheint mir wirklich mehr als passabel. Mein Highlight: Das dunkle "Rekord" von Turbinenbräu. Für solch würzige Biere musste ich sonst bis nach Deutschland fahren...
Der untere Bereich der Werdinsel war gut besucht. Viele FKK-ler, die meisten Gay. Sexuelle Aktivitäten gab es nur gut versteckt oder angedeutet (von Heteros), also kein Grund für Spanner extra hierher zu fahren... Dani Sch.

17.8.09: ja, das Essen ist fein und auch ich bezahle den Preis dafür gerne. Was mich als Naturisten-Fan nervt ist, dass es keinen Aufenthalt gibt, an dem ich nicht von einem Typen auf billige Art und Weise angemacht werde. Einfach mühsam! Eva

21.7.09: endlich ein Essenangebot, dass nicht fast food orientiert ist, sondern gluschtig macht. Das man ein bisschen mehr dafür bezahlt ist, wie wir alle wissen; klar. Ich zumindest bin sehr dankbar dafür. (es isch`s mir Wert) Glaube auch, dass sich sehr viele meiner Meinung anschliessen. Franziska

Im April 07: Vielen Dank für die gepflegte Anlage und den Unterhalt. Habe in den letzten Apriltagen sogar das schwimmen geniessen können! Freundliche Grüsse, Gerda Krammer

 

Änderungen, weitere Infos und Meinungen (Anfragen bitte nur telefonisch) zur Badeanlage Au-Höngg und zur Werdinsel:

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Bewertung des Bades: +-

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