Wasserqualität im Schwimmbad und natürlichen GewässernBeckenbäderDas Badewasser der Schwimmbecken wird ständig umgewälzt und dabei in einem Sand- oder Kieselgurfilter mechanisch gereinigt. Um es keimfrei zu halten, wird Chlor zugefügt. Je nach Besucherfrequenzen wird ständig frisches Wasser eingeleitet. Ein Sauggerät entfernt gröberen Schmutz vom Beckenboden. Hohe Temperaturen, Sonne, Wind und Wasserbewegungen lassen Chlor entweichen. Eiweissstoffe aus Urin und Sonnencreme ("Duschen vor dem Baden") senken den Chlorgehalt. Die Dosierung erfolgt vorwiegend automatisch, die Werte werden aber täglich kontrolliert. Nicht das Chlor verursacht übrigens das Augenbrennen, sondern die Verbindungen, die das Chlor mit anderen Stoffen eingeht. In den Badeanstalten wurden bei Messungen jeweils eine Menge an Harnstoffen gefunden. Die Herkunft ist kein Geheimnis - über 90% von den Badegästen selber. Viele sind zu faul, um die Toiletten aufzusuchen. Daneben kommt es zu unwillkürlichen Harnabgängen, z.B. beim Turmspringen.
Die Bäder werden jährlich unangemeldet vom Kantonschemiker überprüft. Er misst unter anderem folgende Substanzen: Die Mengen werden anhand der SIA-Norm 385/1 bewertet. Die Ergebnisse sollten beim Bad einzusehen sein. Die SIA-Norm enthält Vorschriften und Empfehlungen über die Anforderungen an das Badewasser und die Aufbereitungsanlagen. In den Schweizer Bädern können Sie unbedenklich ins Becken steigen. Unter gereizten Schleimhäute (zu viele Chloramine) oder Ohrenentzündungen (zu wenig oder kein Chlor) leiden Sie eher nach einem Bad im Pool Ihrer mediterranen Ferienanlage. |
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Natürliche GewässerWie die Erhebungen der kantonalen Laboratorien von Schaffhausen und Zürich zeigen, gibt es kein Gewässer, das grundsätzlich nicht zum Baden empfohlen werden könnte. Als "schlecht" musste die letzten Jahre kein See und kein Fluss eingestuft werden. Link: Gute Badewasserqualität in den Seen und Weihern im Kanton Zürich - Badesaison 2006 Die unten aufgeführten Resultate sind älteren Datums (zweite Hälfte der 90er-Jahre), dürften aber im Grossen und Ganzen ihre Aussagekraft beibehalten haben. Als "gut" empfunden wurde die Wasserqualität jeweils von: |
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Zürichsee(11)(15)
Als "akzeptabel" galt die Wasserqualität: stellenweise in der Thur(11)(15) Keine Untersuchungen gibt es für Sihl, Reppisch, Glatt und Töss. Diese Flüsse gelten nicht als Badegewässer.(15) Keine Ergebnisse habe ich für den Mettmenhaslisee und den Brauiweiher bei Weisslingen. Weil hier bisher keine Probleme aufgetaucht sind, dürfte die Wasserqualität gut sein.(15) Im Kanton Aargau wurde der Hallwilersee mit dem Prädikat "A" ausgezeichnet. Zufriedenstellend ist die Qualität der Flüsse Aare, Reuss und Limmat mit "B", stellenweise auch nur mit "C". Flüsse seien nach wie vor durch Kläranlagen belastet und reagierten schneller auf Witterungseinflüsse.(35) In Basel-Landschaft wird bei Münchenstein und am Birs-Köpfli vom Baden in der Birs abgeraten.(36) Zur Wasserqualität des Rheins bei Basel: Rhein Breite-Bad: akzeptabel, 17°C Am 14.7.2003: Die Wasserqualität an der Birs (Birsköpfli) und an der Wiese (Weilstrasse, Schliesse und Lange Erlen) werden mit «akzeptabel» bis «schlecht» bewertet. Im Kanton Luzern werden seit 1995 die Oberflächengewässer nicht mehr geprüft. Im Kanton Bern hat das kantonale Laboratorium in ihren Communiqués der letzten Jahre für die öffentlichen Strandbädern am Brienzersee, Thunersee, Bielersee und Moossee sowie am Burgseeli und am Neuenburgersee jeweils eine sehr gute Wasserqualität ausgewiesen. Im Tessin sind alle Badestrände mit der Bestnote ausgezeichnet worden mit der Ausnahme des Bades vor dem Zeltplatz Agno.(36) |
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Infektionen seien in den geprüften Gewässern kaum zu befürchten", hiess es in einer Pressemitteilung. Baden kann man auch bei akzeptabler Qualität sehr gut."(11) Trotzdem empfehlen die Kantonschemiker, beim Schwimmen in natürlichen Gewässern die Einnahme von grösseren Wassermengen zu vermeiden.(19) Also drin schwimmen, nicht trinken!" Qualitätsmerkmale: |
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